Der seit Ende Februar eskalierte Konflikt zwischen Iran, USA und Israel trifft die Pharmaindustrie härter als viele denken. Nicht wegen direkter Abhängigkeiten – sondern wegen der globalen Lieferketten.

🔹 Straße von Hormus quasi blockiert – Schiffe meiden die Route, Versicherungen explodieren in die Höhe.
🔹 Luftfracht aus Indien +300–450 % teurer – gerade für empfindliche Pharma‑Sendungen.
🔹 APIs & Generika aus Asien verzögern sich – und das betrifft genau die Medikamente, die in Deutschland am meisten gebraucht werden:
• Antibiotika
• Blutdrucksenker
• Statine
• Diabetes‑Mittel
• Onkologische Supportivtherapien
🔹 Energiepreise steigen – höhere Produktionskosten bei deutschen Herstellern wie Bayer, Merck & Boehringer sind die Folge.

➡️ Fazit: Unsere Branche spürt einmal mehr, wie abhängig wir von globalen Strukturen sind. Die Kombination aus geopolitischer Instabilität, Energiepreisschock und just‑in‑time‑Modellen ist eine gefährliche Mischung für die Arzneimittelversorgung.

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