Die aktuellen Gespräche von Moderna mit europäischen Regierungen zeigen einmal mehr, wie wichtig attraktive Rahmenbedingungen für den Pharma- und Biotech-Standort Europa geworden sind.
Wenn Unternehmen über den Aufbau oder Ausbau von Produktionskapazitäten entscheiden, geht es längst nicht mehr nur um einzelne Standorte. Es geht um Innovationskraft, Versorgungssicherheit und die Frage, wo die Therapien der Zukunft entwickelt und produziert werden.
Gerade im Bereich mRNA hat die Pandemie gezeigt, welche strategische Bedeutung moderne Produktionskapazitäten haben können. Aus meiner Sicht sollte Europa deshalb alles daransetzen, wettbewerbsfähig zu bleiben und langfristig attraktive Bedingungen für innovative Unternehmen zu schaffen.
Denn die Entscheidung für einen Standort fällt oft viele Jahre vor den eigentlichen wirtschaftlichen Effekten. Wer heute investiert, sichert Know-how, Arbeitsplätze und Innovation für die Zukunft.